„O‘ zapft is“ – Alternativen zu Dickmachern auf der Kirmes

 
Alternativen zu Dickmachern auf der Kirmes

Oktoberfest? – Brauchen wir als Rheinländer nicht; wir haben Pützchens Markt, die Bonner Antwort auf das Wiesn Spektakel in München.

Alle Jahre wieder am zweiten Wochenende im September ziehen kirmesbegeisterte Menschen los, um die abgefahrensten Fahrgeschäfte auszuprobieren, der Liebsten am Schießstand eine Rose zu schießen oder auch einfach um hier und da ein Bierchen zu kippen, einen Backfisch zu kaufen und gebrannte Mandeln zu knabbern.

Auch mich zieht es an dem Kirmes-Samstag zu den schallenden Bässen, der gut gelaunten Menschenmasse und… diesen unverwechselbaren Kirmes-Düften.

Angefixt von den verlockenden Gerüchen, knurrt mir der Magen. Vergessen sind „Avenger“ und „Predator“, zwei krasse Fahrgeschäfte, die den Adrenalinspiegel nach oben schießen lassen.

Ich will Zuckerwatte, ich will Reibekuchen, ich will Bratwurst … aber ich will kein schlechtes Gewissen am Tag danach!

Trotzdem: Ich will Genuss! Ich will satt werden! Ich will wie alle hier an meine Kindheit erinnert werden, wenn ich einen Paradiesapfel esse.

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Für was soll ich mich also entscheiden? Klar ist, dass ich die Kirmes nicht verlasse und vollkommen gesund, nährstoffreich und ganz ohne Sünde gegessen haben werde. Auf der Kirmes werden alle Sünden vergeben. Das ist wie Busseln an Karneval.

Nichts essen kommt also nicht in Frage. Aber vielleicht gibt es ja Essen auf der Kirmes, das fantastisch schmeckt und die Waage am nächsten Tag nicht in einen Schockzustand versetzt?

Dieser Herausforderung stelle ich mich und gehe mit offenen Augen an allen Fressbuden vorbei, um die wirklich großen Sünden von den kleinen zu trennen.

Wie Terminator scanne ich die Nahrungsmittel – flüssig und fest – und entscheide mich für ein mit Räucherlachs belegtes Brötchen, ein asiatisches Gericht bei einem China-Imbiss-Stand, ein Stück Kokosnuss, eine extragroße saure Gurke und zum Nachtisch einen Lakritzlolli (natürlich nicht alles auf einmal 😉 ) – ein kulinarischer Hochgenuss, der mit Backfisch und Co. spielend mithalten kann.




Mit nach Hause nehme ich noch ein fantastisches Currypulver von einem kunterbunten Gewürzstand für mein nächstes selbst gekochtes indisches Gericht. Sowie eine Tüte naturbelassene Paranüsse und ungezuckertes getrocknetes Obst wie Mango, Papaya und Ananas.

Damit DEIN nächster Kirmesbesuch nicht zu einem Schock für deine Waage wird, hier ein paar Tipps zu den Kirmes-Klassikern:
 

Fressbuden, die Du links (oder rechts) liegenlassen solltest

BackfischständeMehr fettige, ungesunde Panade als Fisch
Buden mit frittiertem GemüseSchlechtes Fett und macht nicht richtig satt
PizzabudenWird im Körper schnell zu Körperfett eingelagert
Buden mit fettige SchweinebratenEbenfalls zu fettig
Pommes- und BratwurstbudenWird wie Pizza im Körper schnell zu Körperfett gespeichert
ReibekuchenständeFördert den schnellen Körperfettaufbau

 

Fressbuden, denen Du problemlos einen Besuch abstatten kannst

Buden mit verschieden eingelegten sauren GurkenWürzige und leckere Beilage, ohne viele Kalorien
Buden mit getrocknetem Obst und unbehandelten NussvariationenKalorienreich, aber voll mit Vitaminen und Mineralstoffen
Stände mit gebrannte Mandeln/Nüsse sowie LebkuchenständeNüsse haben gutes Fett (auch Paradiesäpfel oder Obst mit Schoko-Überzug sind in Maßen in Ordnung)
Buden mit ZuckerwatteViel Luft und netto relativ wenig Zucker
Asia-Buden Hähnchen-Nudel-BoxHähnchen liefert Protein und ist relativ fettfrei. Nudeln haben zwar Kohlenhydrate machen allerdings gut satt
Fischständen mit Lachs- oder HeringsbrötchenLachs und Hering liefern wichtige Omega 3 Fettsäuren

Ach ja, zu einem köstlichen frisch gezapften Bier gibt es übrigens keine Alternative 😉

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Lukas Unterkötter Profilbild
Veröffentlicht von Lukas Unterkoetter am
Coach bei Quality - Lifestyle Development Consultants

Lukas Unterkötter ist Diplom Sportwissenschaftler und mehrfach zertifizierter Ernährungsberater und Personaltrainer. Neben seiner Arbeit als Food & Fitness Coach ist er zudem Studienrat für Sport und Mathematik. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Coaching, Ernährungsberatung, Gewichtsmanagement, Sporternährung und Personaltraining.

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