Solltest Du Frauen Blumen schenken?

 
Frauen Blumen schenken

„Sei nett zu Frauen, bring ihnen Blumen und Pralinen mit, denn dann merken sie, was für ein toller Typ Du doch bist!“

Das hat Dir Deine Mutter bestimmt früher (oder heute immer noch) oft gesagt.

Gleichzeitig siehst Du in Filmen, dass der coole „Arschloch“-Typ die Frauen bekommt. Und die Szene, in denen er den Frauen Blumen mitbringt, haben die Regisseure irgendwie nicht verfilmt.

Hatte Deine Mutti Unrecht? Lügt Hollywood? Was ist hier los?

Solltest Du nun Frauen Blumen schenken oder nicht?

 
Meine Antwort dazu lautet „Jein!“ und ich erkläre Dir auch genau warum: Wie immer kommt es darauf an, warum Du etwas machst! (Zur Vertiefung schau Dir den Artikel „Wie Du ein selbstbestimmtes und zielorientiertes Leben führst“ an)

Kommst Du aus der Position der Bedürftigkeit und hast das Gefühl „nicht gut genug“ zu sein und etwas tun zu müssen, damit Frauen Dich mögen, dann lass es lieber! Schenk ihnen keine Blumen! Und bau auch den Einbauschrank nicht für sie zusammen! Denn punkten wirst Du damit trotzdem nicht. Zumindest nicht so, wie Du es gerne hättest.

Stattdessen wirst Du Dir anhören müssen, was für ein Arschloch der Typ ist, der sich seit Tagen nicht meldet – aber hingezogen zu diesem fühlt sich Deine Angebetete trotzdem. Das kannst Du natürlich nicht nachvollziehen, denn er hat sich ja noch nicht mal die Mühe gemacht, sich um ihren Einbauschrank zu kümmern.

 

Solltest Du nun Frauen Blumen schenken oder nicht?

Was ich Dir hier versuche zu erklären ist, dass Frauen feine Antennen dafür haben, wie Du als Mann dastehst. Und auch dafür, wie Du Dich selbst siehst.

Wenn Du noch nicht mal glaubst, die Frau zu verdienen, dies jedoch versuchst mit Blumen etc. aufzuwiegen, dann wird sie es spüren – und es wird sie abstoßen.

Wenn Du jedoch Dinge tust, weil Du es willst, und nichts dafür im Gegenzug verlangst (auch nicht als „Ich tue jetzt so als mach ich das nur so, aber fände trotzdem gut, wenn sie mich jetzt für cool hält“-Taktik!), dann handelst Du aus der Position der Stärke heraus.

Du machst Sachen, weil Du es willst und für angebracht hältst. Einfach so, ohne Investitions-Hintergedanken. Du bist mit Dir im Reinen und hast nicht das Gefühl, Dich beweisen zu müssen.

Du bist bereits ein Mann und musst es nicht mit aller Kraft zeigen. Aus dieser Position heraus kannst Du sogar Türen aufhalten, ohne dass es krampfhaft oder lächerlich rüberkommt.

Die Aussage dieses Artikels ist im Prinzip der Kern von dem, was Frauen attraktiv finden. Wenn Frauen über „das gewisse Etwas“ bei Männern berichten, dann meinen sie unter anderem eine Facette der Stärke.

Sie sprechen dann von Männern, die mit sich im Reinen sind. Männer, die Ziele und Visionen haben, und nicht Frauen nachjagen.

Diese sind einfach „cool“, ohne etwas bestimmtes dafür tun zu müssen – was Frauen natürlich spüren und was sie dann auch anzieht.

Daher kommt der vermeintliche Arschloch-Typ auch besser an als Du, weil er erst gar nicht versucht, “cool” rüber zu kommen. Er zieht einfach sein Ding durch. Die Frau kann ihn lieben, oder eben nicht. Das wird ihn und seine Pläne nicht groß aus der Bahn werfen.




Und mit „cool“ meine ich eine Gelassenheit in ihrer wahrsten Bedeutung. Nicht dieses „cool“, was die soziale Konditionierung inkl. der Medien Dir versuchen zu vermitteln. Selbst wenn Du einen super Job hast, einen Haufen Geld, ein tolles Auto und sogar Muskelberge, Du aber aus Bedürftigkeit heraus handelst, bist Du immer noch ein Loser und leider immer noch nicht „cool“. Und obwohl Du alles hast, von dem Du denkst, es kommt gut an bei Frauen: Du tust es nicht!

Ich auf jeden Fall hab meiner Freundin neulich Blumen geschenkt, und sie hat sich wahnsinnig darüber gefreut… 😉

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Gregor Wojtowicz Profilbild
Veröffentlicht von Gregor Wojtowicz am
Coach bei Quality - Lifestyle Development Consultants

Gregor Wojtowicz ist Master der Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) und Diplom Wirtschaftsmathematiker. Er arbeitet als Unternehmensberater und Business-Coach für international tätige Unternehmen sowie als Personal- und Life-Coach mit Privatpersonen. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Psychologie, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Außenwirkung sowie Selbstmarketing.

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