Erfolgreich werden – Sieben Gewohnheiten erfolgreicher Menschen

Egal ob Du reich werden möchtest, besser auf andere wirken möchtest suchst oder in einem speziellen Bereich erfolgreich werden möchtest: Um erfolgreich zu werden, gibt es sieben Gewohnheiten, die Du Dir von erfolgreichen Menschen abgucken kannst:

(Nach „Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg“ von Stephen R. Covey)

 

1) Erfolgreich werden -> Sei proaktiv

Wenn Du den Artikel „Wie Du ein selbstbestimmtes und zielorientiertes Leben führst“ gelesen hast, dann weist Du bereits, dass eine Opfer-Mentalität Dich nicht weiter bringt.

Selbst wenn Du bei den Dingen, über die Du Dich so gerne aufregst, objektiv Recht hast – was hilft Dir Dein Gejammer? Du wirst es bereits erahnen: Nichts!

Du kannst Ausreden haben oder Resultate. Also entscheide Dich für eine Seite! Entweder Du bist proaktiv, änderst was und hörst auf zu jammern. Oder Du bestehst auf Deine Ausreden und nimmst in Kauf, dass Deine Erfolge ausbleibt!

Ich empfehle Dir die Proaktivität. Alles andere ist eine Verschwendung Deiner Energie. Konzentriere Dich daher auf die Dinge, die innerhalb Deiner Kontrolle liegen und leg los!

 

2) Erfolgreich werden -> Stell Dir Dein Ziel-Bild vor

Menschen sind visuelle Wesen. In unzähligen Studien wurde gezeigt, dass ein attraktives Ziel-Bild die Wahrscheinlichkeit, Dein eigenes Ziel auch zu erreichen, um ein vielfaches erhöht.

Stell Dir die Situation, die Du erreichen willst, bildlich vor! Was willst Du am Ende Deines Lebens über dieses berichten können? Auf welche Erfolge möchtest Du zurückblicken?

Wenn Du nun ein für Dich attraktives Ziel-Bild im Kopf hast, stell Dir ebenfalls die entscheidende Fragen! Sind die Dinge, die Du aktuell tust, im Einklang mit Deinem Ziel-Bild? Bringen Deine aktuellen Handlungen Dich wirklich weiter?

Wenn nicht, dann verschwendest Du Deine Zeit und Energie und wirst den Erfolg, den Du Dir herbeisehnst, nicht erreichen!




 

3) Priorisiere: Kümmere Dich um die wirklich wichtigen Dinge

Bronnie Ware hat acht Jahre lang sterbende Patienten auf dem Sterbebett begleitet und in ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ zusammengefasst, welche Vorwürfe und Bedauern diese an sich selbst gerichtet hatten.

Darunter finden sich Aussagen wie „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben“ sowie „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet“.

Für die meisten Menschen sind am Ende ihres Lebens Gesundheit und Beziehungen zu Familie, Partnern, Kindern und Freunden die Dinge, auf die es wirklich ankommt. Dann können sie reuelos sagen „Ja, ich habe ein glückliches und erfolgreiches Leben geführt“.

Überdenke, ob Dein Zeitmanagement und Deine tatsächlichen Handlungen wirklich das widerspiegeln, worauf es Dir ankommt!

Anstatt in irgendeinem Konzern Akten zu sortieren und dann spät abends vor dem Fernseher zu „entspannen“, um Dich auf Deinen nächsten Arbeitstag vorzubereiten, solltest Du lieber den Dingen nachgehen, von denen Du behauptest, diese sind Dir wichtig. Und zwar nicht nur in Deinen Aussagen, sondern auch in Deinen Taten!

 

4) Denke „win – win“

Den nächsten Tipp gebe ich Dir als Diplom Wirtschaftsmathematiker mit dem Studienschwerpunkt der Spieltheorie: Das Leben ist kein Nullsummenspiel!

Damit Du gewinnst, muss nicht jemand anderes verlieren. Unsere Welt ist ein Ort, an dem Du anderen helfen kannst, Komplimente machen kannst, freundlich sein kannst etc. ohne, dass Dir was genommen wird.

Selbst im wirtschaftlichen Kontext machst Du nur dann wirklich nachhaltig Gewinn, wenn Dein Gegenüber auch einen Nutzen aus der Transaktion hat.

Denke also bei all Deinen Handlungen auch an die Vorteile Deines Gegenübers – und zur Abwechslung nicht nur an Deine eigenen!

 

5) Versuche erst zu verstehen, dann verstanden zu werden

Wenn Du mit anderen wirklich erfolgreich kommunizieren willst, solltest Du erst einmal verstehen, welche Anliegen Dein Gegenüber hat!

Erst, wenn Du seine Standpunkte, Interessen, Beweggründe, aber auch Befürchtungen und Ängste wirklich verstanden hast, kannst Du auf diese eingehen und in Einklang mit Deinen eigenen Zielen bringen.

Christian-Rainer Weisbach und Petra Sonne-Neubacher bringen es in Ihrem Buch „Professionelle Gesprächsführung“ mit der Formel E = Z * O auf den Punkt:

Der Erfolg Deines Gespräches (E) ist erst dann gegeben, wenn Du Dir Deiner eigenen Ziele klar bist (Z) und Dich am Gegenüber orientierst (O).

Ohne eine wertschätzende und einfühlende Orientierung am Gegenüber kann ein Gespräch nicht erfolgreich sein. Selbst wenn Du Dir Deine eigenen Ziele und Anliegen gründlich überlegt hast, scheiterst Du, wenn Du nicht verstanden hast, worauf es Deinem Gegenüber ankommt.

 

6) Nutze Synergie-Effekte

Schließe Dich mit anderen zusammen, die gleiche oder zumindest ähnliche Interessen wie Du haben! So könnt ihr alle von eurer Zusammenarbeit profitieren (Siehe „Denke win-win“).

Auch wenn es abgedroschen klingt, kannst Du zusammen mit anderen wesentlich mehr erreichen als alleine. Und bis jetzt ist es noch keinem gelungen, alleine erfolgreich zu werden. Selbst Spitzensportler oder Top-Manager haben ein Netzwerk an Gleichgesinnten, Coaches, Mentoren und vielen weiteren Unterstützern, welche auf dem Weg zum Erfolg begleiten.

 

7) Schärfe Deine Säge

Stephen R. Covey nutzt in seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ ein Bildnis von einem Mann, der einen Baum fällen will und unentwegt an diesem sägt, aber nicht richtig vorankommt.

Erst auf den Hinweis hin, inne zu halten und die Säge zu schärfen, gelingt es ihm, den Baum zu fällen.

Auch wenn es kurzfristig so aussieht, als ob Du Zeit verschwendest. Wenn Du von Deinem Projekt abwendest um Energie zu tanken, bringt es Dich unterm Strich oftmals schneller und effektiver ans Ziel.

Es gilt, Dir für wichtige und notwendige Dinge einfach die nötige Zeit zu nehmen – und sei es die eigene Erhohlung.

Hier fällt mir ein Beispiel aus dem Fitness-Bereich ein, welches ich Dir mit einer Milchmädchenrechnung erklären möchte:




Stell Dir vor, Du machst ab heute dreimal die Woche 45 Minuten Sport. Dies summiert sich in der Woche auf 2 ¼ Stunden. Und im Monat auf ganze 9 Stunden, was wiederum 108 Stunden im Jahr sind.

Angenommen, Du machst das nun die nächsten 40 Jahre so. Dann hast Du ganze 180 Tage, also gut ein halbes Jahr, damit zugebracht, Sport zu treiben.

Klingt erstmal wie ein Verlust. Also lass es am besten, denn in dieser Zeit kannst Du keinen wichtigen Projekten in Deiner Arbeit nachgehen… oder könnte sich dieses Vorgehen sogar langfristig lohnen?

Es soll ja die eine oder andere Untersuchung gegeben haben, in der gezeigt wurde, dass sich sportliche Betätigung förderlich für Gesundheit und Lebensdauer auswirkt.

Selbst wenn Du dadurch „nur“ 180 Tage länger leben solltest, schreibst Du bereits wieder eine schwarze Null. Nun kommen aber noch viele weitere positive Aspekte hinzu. Wie höhere Belastbarkeit. Ein geringeres Stresslevel. Höhere Konzentrationsfähigkeit. Mehr physische Attraktivität. Und vieles mehr.

Unterm Strich erhöhst Du also insgesamt Deine Lebensqualität. Auch wenn es auf den ersten Blick sinnvoller zu sein scheint, „mit einer stumpfen Säge weiter zu sägen“.

Wenn Du diese Grundsätze befolgst, wirst Du Dein Leben insgesamt in positive Bahnen lenken. Und so wesentlich erfolgreicher in Deinem Leben werden. Ganz gleich, was auch immer Erfolg für Dich ausmacht!

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Gregor Wojtowicz Profilbild
Veröffentlicht von Gregor Wojtowicz am
Coach bei Quality - Lifestyle Development Consultants

Gregor Wojtowicz ist Master der Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) und Diplom Wirtschaftsmathematiker. Er arbeitet als Unternehmensberater und Business-Coach für international tätige Unternehmen sowie als Personal und Life Coach mit Privatpersonen. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Psychologie, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Außenwirkung sowie Selbstmarketing.

2 Kommentare

  1. Avatar for Gregor Wojtowicz Stane sagt:

    Super Artikel : ) !

  2. Avatar for Gregor Wojtowicz Jannik sagt:

    Obwohl ich mich immer gegen Pauschalisierungen aller Art gewehrt habe, muss ich sagen, das dieser Artikel sehr gelungen ist.

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